BioEnergie Tonne

Trotz BioEnergieTonne landen immer noch zu viele Küchenabfälle im Restmüll. Was darf alles in die "Braune Tonne"?

Die Braune BioEnergieTonne wurde in erster Linie für den organischen Abfall aus der Küche eingeführt. Dadurch lässt sich die Restmüllmenge senken, Verbrennungskosten werden eingespart und die Bioabfälle können als Rohstoffquelle genutzt werden. In den Küchenabfällen steckt nämlich Energie, die die Vergärungsanlage benötigt um Biogas zu erzeugen. Das aufbereitete Gas wird ins Netz von Erdgas Schwaben eingespeist. Aus den Gärresten entstehen hochwertiger Kompost und Flüssigdünger.

 

 

Was gehört in die BioEnergieTonne?

Obst- und Gemüsereste auch Schalen von Zitrus- und Südfrüchten, pflanzliche Speise- und Lebensmittelreste, Kaffee- und Teefilter, Teebeutel, Eierschalen, Schnittblumen sind Beispiele für organische Abfälle, die in die BioEnergieTonne gehören. Auch gekochte Speisereste pflanzlicher Herkunft sind in der BioEnergieTonne richtig aufgehoben.

 

Tierische Speisereste wie Fleisch, Fisch und Wurst hingegen entsorgen Sie in der Restmülltonne.

 

 

Bioabfälle richtig sammeln

Beim Sammeln der Bioabfälle in der Küche empfiehlt es sich feuchte Bioabfälle in Papiertüten oder Zeitungspapier einzuwickeln. Kunststofftüten dürfen zum Sammeln des Bioabfalls nicht verwendet werden. Auch die im Handel erhältlichen als „biologisch abbaubar" oder „kompostierbar" gekennzeichneten Kunststofftüten sind ungeeignet. Die Tüten zersetzen sich in der Vergärungsanlage nicht schnell genug und müssen aufwändig aussortiert und als Restmüll entsorgt werden. Papiertüten für Biotonnen und für die Sammelgefäße in der Küche gibt es im Handel zu kaufen Bioabfälle können auch in gebrauchte Papiertüten von Backwaren, Gemüse oder Obst bzw. in Küchenkrepp eingewickelt werden - nicht jedoch in Hochglanzpapier.

 


Übrigens: Die BioEnergieTonne ist gebührenfrei!

 

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