Sommerzeit ist Gartenzeit

In unseren Gärten grünt und blüht es und es wird fleißig gewerkelt. Verschiedene Fragen stellen sich in diesem Zusammenhang - welche Ruhezeiten gilt es beim Rasenmähen zu beachten? Wann hat die Gründeponie geöffnet? ....
Nachfolgend haben wir Informationen und rechtliche Bestimmungen für Sie zusammengestellt.

Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung

In Deutschland gilt die Geräte- und Lärmschutzverordnung, die u.a. die frühere Rasenmäherlärmverordnung (8. BImSchV), ersetzt.

Für Arbeiten im Freien in Wohngebieten verbietet die Verordnung an Sonn- und Feiertagen sowie an Werktagen in der Zeit von 20 bis 7 Uhr den Betrieb von Geräten und Maschinen (u.a. Rasenmäher, Vertikutierer, Bauaufzüge, Baustellenkreissägen, Baustellenbandsägemaschinen, Motorkettensägen, Beton- und Mörtelmischer, handgeführte Betonbrecher und Abbau-, Aufbruch- und Spatenhammer).

Darüber hinaus dürfen Freischneider, Grastrimmer, Graskantenschneider, Laubbläser und Laubsammler an Werktagen nur noch in der Zeit von 9 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 17 Uhr betrieben werden. Für den Bereich der Land- und Forstwirtschaft gelten gesonderte Bestimmungen.

Im allgemeinen Interesse bitten wir Sie, diese Ruhezeiten einzuhalten und darüber hinaus, auch in der Mittagszeit (13 - 15 Uhr) ruhestörende Arbeiten zu unterlassen.

Die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung finden Sie hier.

 

Grenzabstand von Pflanzen

Bei Neupflanzungen ist zu beachten, dass sich der erforderliche Grenzabstand für Bäume, Sträucher, Wein- oder Hopfenstöcke nach der Höhe des Gewächses richtet:

  1. Ist es bis zu 2 Meter hoch, so beträgt der notwendige Abstand mindestens 50 Zentimeter von der Grenze
  2. Ist es höher als 2 Meter, so muss es mindestens. 2 Meter von der Grenze entfernt gehalten werden
  3. Gegenüber einem landwirtschaftlich genutzten Grundstück, dessen wirtschaftliche Nutzungsmöglichkeit erheblich beeinträchtigt werden würde, ist bei Bäumen von mehr als 2 m Höhe ein Abstand von 4 m einzuhalten.
  4. Sonderregelungen für Bepflanzungen, insbesondere in Neubaugebieten, ergeben sich oftmals durch Bestimmungen in einem Bebauungsplan. Informieren Sie sich hierzu in unserem Bauamt.

Der Pflanzabstand ist die kürzeste Verbindung zur Grenze. Es wird gemessen:

  1. Bei Bäumen von der Mitte des Stammes
  2. Bei Sträuchern und Hecken von der Mitte des am nächsten an der Grenze stehenden Triebes.
  3. Maßgebend ist immer die Stelle, an der der Stamm oder Trieb aus dem Boden tritt. Verzweigungen über der Erde bleiben ebenso unberücksichtigt wie eine eventuelle Neigung des Stammes oder Triebes zur Grenze hin.

 

Hecken, Bäume, Sträucher an öffentlichen Straßen - Vollzug des Bayer. Straßen- und Wegegesetzes

Als Grundstückseigentümer sind Sie verpflichtet, die aus den Privatgärten in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragenden Gehölze (Hecken, Sträucher usw.) bis zur Grundstücksgrenze zurückzuschneiden, so dass der Verkehr, vor allem der Fußgängerverkehr nicht behindert ist und Verkehrszeichen für die Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sind. Gerade Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sind. Gerade in unseren Gässchen ist es für die Fußgänger ein besonderes Ärgernis, wenn dieser Verpflichtung nicht nachgekommen wird.

Die lichte Höhe, innerhalb derer der Verkehrsraum von allen Hindernissen freizustellen ist, beträgt über Fahrbahnen 4,50 m und über Geh- bzw. Radwegen 2,50 m.

Im Bereich von Einmündungen und Kreuzungen ist darüber hinaus sicherzustellen, dass die jeweiligen Sichtdreiecke freigehalten werden. Nicht sichtbare Verkehrszeichen verlieren ihre Regelungsfunktion.

 

Grüngut (Rasen-, Hecken- Baumschnitt)

wird kostenpflichtig auf unseren Wertstoffhöfen angenommen.

Wertstoffhof Meitingen,  Bertha-Benz-Straße

Wertstoffhof Langenreichen

 

 

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