Autowäsche

Wer sein Auto einer Wäsche unterziehen will, sollte Folgendes berücksichtigen:

Autowäsche

Bei der Autowäsche werden nicht nur Blütenstaub, Saharasand, Insekten und Vogeldreck, sondern auch umweltbelastende Stoffe wie beispielsweise Bremsstaub von Felgen, Ölrückstände vom Unterboden, ölhaltigen Straßenschmutz oder Benzinreste entfernt. Der Schmutz lässt sich meist auch nur mit Reinigungsmitteln lösen. All diese Stoffe dürfen aber nicht ins Grundwasser gelangen (§ 48 Wasserhaushaltsgesetz WHG). Hintergrund dieser bundeseinheitlichen Regelung ist eine mögliche unzulässige Verunreinigung des Grundwassers.

Daher ist eine komplette Autowäsche auf dem eigenen Grundstück verboten. Immer erlaubt sind aber kleinere Putzaktionen wie Fahrzeugscheiben mit klarem Wasser zu reinigen, den Innenraum zu wischen oder zu saugen oder das Auftragen einer Politur.

Auch auf öffentlichen Straßen, egal ob kleine Anliegerstraße oder Hauptverkehrsstraße, ist das Autowaschen verboten.

Auf der sicheren Seite und aus Gründen des Umweltschutzes prinzipiell zu empfehlen ist, sein Auto in einer Waschanlage oder einer SB-Waschbox zu reinigen. Aber Achtung - eine Motorwäsche ist auch hier oft verboten und nur bei besonders darauf ausgerichteten Betrieben möglich.

Bildquelle: JL Media auf pixabay

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